Die positive Wirkung der Damaszener-Rose auf die Stimmung und den Schlaf steht heute eindeutig fest. Dank einer interessanten Metaanalyse von 2025. Sie zeigt, dass der Duft dieser Blüte deutlich Angst reduziert, die Schlafqualität massiv verbessert, Stresssymptome nachweislich lindert und den Blutdruck leicht senkt. Die statistischen Ergebnisse sind absolut sicher und zuverlässig.
Genauer: Die WissenschaftlerInnen der Psychiatrieabteilung an der Universitätsklinik im chinesischen Huzhou überprüften 117 internationale, randomisierte kontrollierte Studien zur Rosa-Damascena-Aromatherapie. Für ihre Metaanalyse wählten sie die 28 aussagekräftigsten aus und verknüpften deren Resultate. Sie waren auf der Suche nach natürlichen Alternativen zu den gesundheitsschädlichen Psychopharmaka.
Die Probanden in den Studien waren gesunde Menschen, Patienten auf Herz- und Intensivstationen, Brandverletzte, Krebskranke, schwangere Frauen, Frühgeborene, Menschen vor schweren Operationen, medizinisches Personal. Die Aromatherapie dauerte meist zwischen 10 bis 30 Minuten. Die Versuchspersonen inhalierten oder schnupperten am Fläschchen. Oder sie bekamen ein beträufeltes Gewebe neben das Kopfkissen gelegt.
Und das geschieht beim heilsamen Schnüffeln im Körper: Die Duftmoleküle treffen in der Nase auf Millionen von Riechzellen, die den Geruch in elektrische Signale umwandeln. Diese gelangen direkt ins limbische System im Gehirn, wo Gefühle, Erinnerungen, Stress und Ängste verarbeitet werden. Glückshormone wie Endorphine, Serotonin und Noradrenalin werden freigesetzt, die Ausschüttung der Stresshormone Cortisol und Adrenalin sinkt. Das zentrale Nervensystem entspannt sich. Aaaaahhhh!
Dank dieser Untersuchung wissen wir nun, wo der potente Geruch ganz besonders gut hilft: Bei momentanen, situativen Ängsten. Etwa vor Prüfungen oder Vorträgen, aber auch nach einem Unfall oder einer Konfrontation kann das Schnuppern am Rosa-Damascena-Duft Erstaunliches bewirken. Bei einer lang andauernden Zustandsangst, die eher charakterlich bedingt ist, hat sie kaum Effekte. Ebenso wenig hilft sie bei chronischen Depressionen. Die Aromatherapie hat also auch ihre Grenzen, sie ist kein Allheilmittel.
Als aufschlussreich erweist sich auch die Aufteilung nach Altergruppen. Bei Ängsten und Stress hilft der Duft vor allem Personen, die jünger als 60-jährig sind. Bei Schlafproblemen unterstützt er über 45-jährige markant. Am meisten profitieren also Menschen zwischen 45 und 60 Jahren von den heilsamen Effekten der Damaszener-Rose.
